Intimitätskoordination
Auch sehr reflektierte Regiemenschen sind in einer Machtposition gegenüber ihrer Crew und ihren Darstellenden. Das, kombiniert mit Schamgefühlen gegenüber Sexualität und dem offenen Gespräch darüber und schlichtem Sexismus, führte in der Vergangenheit oft dazu, dass intime Szenen im Film nicht geprobt und erarbeitet wurden. Stattdessen wurde am Set improvisiert, gerade junge Darstellerinnen wurden oft ausgenutzt und missbraucht. Dem tritt seit metoo die Intimitätskoordination entgegen – damit intime Szenen aller Art für alle Beteiligten konstruktiv und unter Wahrung ihrer Grenzen erarbeitet werden können.
Ich bilde mich laufend weiter, bin in der Awarenessarbeit tätig und freue mich darauf, mein gesammeltes Wissen in Filmprojekten anzuwenden.
Aus- und Fortbildungen
Juli 2026
- Psychische Erste Hilfe - via Johanniter
April 2024
- Awareness Basics 1 & 2 – via AwA*
- Structural Racism & Police – via Big Sibling
Oktober – Dezember 2023
- Consent & Leadership, 8-teilige Workshopreihe der Consent Academy
September 2023
- Managing Secondary Traumatization in Storytelling, with Michela Carattini & Adeeb Razzouk – über BIK (Berufsverband Intimitätskoordination und Kampfchoreografie)
August 2023
- Intimacy Coordination for Film & TV – über TIE (theatrical intimacy education)
- Boundaries & Consent for Directors, with Mia Schachter – über Consent Wizardry
- Trauma-Informed Practices – über TIE
Juli 2023
- Best Practices – via TIE
Mai 2023
- Modesty Garments & Barriers, Applications and Variations, with Megan Gilron – via BIK
April 2023
- Consent Workshop with Sora, organisiert vom Flinta Kraft Club Wien
- Non-Verbal Consent, with Mia Schachter – über Consent Wizardry
- An Emotional & Communication Toolkit - the Art of Being an IC, with Erga Yaari – über BIK
März 2023
- What is Consent? An Intro, with Mia Schachter – über Consent Wizardry
- The Yes-to-No Spectrum: Practice Saying „No“, with Mia Schachter – über Consent Wizardry