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Schnitt

Schnitt schafft Beziehung, Kontext und Immersion. Erst hier wird aus den einzelnen Szenen ein Film. Seit ich während eines interaktiven Festivals 2014 das erste Mal einen Schneideprozess beobachten durfte, begeistert mich dieser Bereich des Filmschaffens.

Den passenden Rhythmus, perfekte Übergänge und aus dem Bildmaterial am Ende einen geschlossenen und kohärenten Film zu schaffen – hier liegt für mich die Magie des Schnitts. Narrative, dokumentarische, experimentelle Projekte, sie alle haben ihre eigenen Charme. Ich freue mich jedes Mal aufs Neue, wie ein Steinmetz aus dem Marmorblock aus dem Material einen Film herauszumeißeln.

Ich besitze viel Erfahrung mit Premiere Pro, Grundkenntnisse in Avid und schneide gerade mein erstes Langfilmprojekt in Da Vinci Resolve.

Projekte (Auswahl)

  1. Gott im Quadrat (2027)

    Die von Elizabeth T. Spira’s Alltagsgeschichten inspirierte Mockumentary geht zu Beginn dem legendären Wiener Grant nach. Plötzlich taucht das Gerücht auf, dass Gott im Gemeindebau Wünsche erfüllt. Die Suche beginnt. Überall in der Stadt tauchen mysteriöse rote Quadrate auf.

  2. trans*phoria (2025)

    Protagonist:in Mia sitzt im Schneidersitz auf Matten in einem Fesselstudio. Sie hat blau und rosa gefärbte Haare und lächelt. Sie spiegelt sich mehrmals in der Spiegelwand hinter ihr. Die Untertitel sind: “Mir geht’s so gut, seit ich die Transition gemacht hab, also das muss man wirklich mal sagen.” © safer*space collective

    Abseits von Voyeurismus und inspiration porn dreht sich das Dokumentarfilmprojekt trans*phoria um die Euphorie, die positiven Überraschungen und all das, was unsere 23 Protagonistis auf ihrem trans Weg lernen und erleben konnten.

  3. Noah's Journey (2025)

    Closeup Aufnahme von Protagonist Noah. Er hat braunes lockiges Haar und eine Brille. Er steht in einem queeren Café, hinter ihm zwei Personen. Eine Discokugel streut Licht auf die weißen Wände. Noah schaut mitgerissen, aber auch tief in Gedanken nach vorne. © GMP Nebencharakter Miriam steht gemeinsam mit Noah in einem Innenhof. Die Hintertüren von Noahs Van sind geöffnet. Der Van ist voll mit Pflanzen und Kisten. Die Untertitel sind: “Das ist ja ein totaler Dschungel.” © GMP

    Herbst 2014: Physiker Noah Kutschera meint, am Ende seines Weges angekommen zu sein. Der trans Mann will mit dem Post-Doc in Wien ein neues Leben beginnen und ab jetzt stealth leben. Das wissenschaftliche Umfeld, aber auch erste Berührungspunkte mit der queeren Community verlangen nach einer neuen Auseinandersetzung mit sich selbst.

  4. Leben und Wachsen im Stillstand der Pandemie (2021)

    Protagonist:in Christina sitzt auf ihrem Balkon. Sie hat braune Haare und trägt eine Jeansjacke. Sie schaut direkt in die Kamera, während sie erzählt. © Sophie Raehme & Perschya Chehrazi Protagonist Aaron sitzt in einem Hotelzimmer. Er trägt einen schwarzen Pullover. Seine Schultern sind hochgezogen und er schaut fragend in die Kamera. © Sophie Raehme & Perschya Chehrazi

    Sophie Raehme & Perschya Chehrazi riefen 2020 ihr weltweites Netzwerk auf, Pandemietagebücher zu führen und ihnen zukommen zu lassen. Die Ton- und Bildaufnahmen wurden dann zu einem kurzweiligen Einblick montiert, der die neue Realität von Menschen aus verschiedenen Erdteilen aus ihrer Perspektive darstellt.

    Weitere Infos über "Leben und Wachsen im Stillstand der Pandemie" auf der Webseite der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg

  5. F to M (2019)

    Dieser spontan während des Hamburger Kinokabarets 2019 entstandene Kurzfilm ist meine erste direkte Auseinandersetzung mit meinem trans Sein und ein sehr persönliches, mir immer noch liebes Projekt.

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